Festival-Tipp


Rock'n Urlaub

Neues zweitägiges Festival im Europark Rust hat den "Rolling Stone Weekender" zum Vorbild

Das in den vergangenen Jahren stets  ausverkaufte Indoor-Festival "Rolling Stone Weekender" an der Ostsee ist so eine große Erfolgsgeschichte geworden, dass inzwischen mehrere Genre-Varianten dieses Festivalformats ins Leben gerufen wurden. So locken in der Ferienanlage Weissenhäuser Strand inzwischen auch das "Metal Hammer Paradise", der "Baltic Soul Weekender" und das Gothic-Festival "Plage Noir". Ab Herbst kommenden Jahres geht mit ROLLING STONE PARK im Europapark Rust erstmals eine süddeutsche Variante des Erfolgskonzepts an den Start.

 

Schwedischer Exportschlager in Sachen Indie-Rock: Friska Viljor trat in diesem Jahr beim "Rolling Stone Weekender" in der Ostsee-Ferienanlage "Weissenhäuser Strand" auf. Im Bild Sänger Joakim Sveningsson. Foto: Julia Schwendner
Schwedischer Exportschlager in Sachen Indie-Rock: Friska Viljor trat in diesem Jahr beim "Rolling Stone Weekender" in der Ostsee-Ferienanlage "Weissenhäuser Strand" auf. Im Bild Sänger Joakim Sveningsson. Foto: Julia Schwendner

 Das Format ist so simpel wie verlockend. Man nehme eine im Winter verwaiste Ferienanlage mit all ihren Annehmlichkeiten, buche ein interessantes Musiker-Line-Up - und fertig ist der Mix aus Kurzurlaub und Festivalbesuch. Bei dem riesigen Erfolg im Ferienpark Weissenhäuser Strand war klar, dass ein derartiges "Indoor-Komfort-Festival" (O-Ton Veranstalter) auch im Süden der Republik kommen musste.

 Am 16. und 17. November 2018 steigt im Europapark Rust erstmals ROLLING STONE PARK. Als Festivalbesucher schläft man in einem der fünf Themenhotels des südbadischen Freizeitparks, auf dem Gelände verteilt treten an beiden Tagen auf vierLivebühnen mehr als 30 Live-Acts auf. Lesungen, eine Konzertplakat-Ausstellung und eine CD-Börse runden das Angebot ab. Dazu locken in den Hotels neben einer  facettenreichen Gastronomie diverse Schwimmbäder, Saunen, Wellness- und Fitnessangebote.

 

  Die auftretenden Bands und Solisten sollen laut Veranstalter aus den Bereichen Genres Rock, Indie, Alternative, Folk und Singer/Songwriter kommen. Das könnten durchaus Hochkaräter erster Klasse sein, wurden für die diesjährige Ausgabe des "Rolling Stone Weekender" doch internationale Stars wie Madness, Glen Hansard, Ride, Friska Viljor oder Gang Of Four verpflichtet. In Kürze sollen die ersten Künstler für das Festival im Europapark bekannt gegeben werden.

 

 Übrigens resultiert der Festival-Name ROLLING STONE PARK aus der Zusammenarbeit der Agentur "FKP Scorpio" mit der deutschen Redaktion des Musikmagazins "Rolling Stone", die bereits vor Jahren mit dem norddeutschen "Rolling Stone Weekender" begonnen hat.


 

Wie hier beim "Rolling Stone Weekender" an der Ostsee, soll es auch im Europapark Rust eine zweitägige CD- und Plattenboerse für die Besucher des Festivals  geben. Foto: Julia Schwendner
Wie hier beim "Rolling Stone Weekender" an der Ostsee, soll es auch im Europapark Rust eine zweitägige CD- und Plattenboerse für die Besucher des Festivals geben. Foto: Julia Schwendner

  Dass ROLLING STONE PARK zum Schwesterfestival des bereits etablierten "Rolling Stone Weekenders" werden könnte, steht in der Pressemeldung von "FKP Scorpio" zwar noch nicht, es  würde sich aber anbieten, nach dem Erfolgsmodell der firmeneigenen Mega-Open Airs "Southside" und  "Hurricane" zu verfahren. Man könnte die Bands am selben Wochenende im Süden und Norden auftreten lassen.


 Ein Rock-Festival in der Komfort-Zone, das hat natürlich seinen Preis, zumal man auch noch die Nebenkosten für zwei Tage im Europapark einplanen muss. Das Ticket kostet im Vorverkauf 189 Euro und beinhaltet Zutritt zu allen Konzerten, zwei Übernachtungen mit Frühstück sowie die Parkgebühren. Der Verkauf hat bereits begonnen.

 

Festival-Webseite:  www.rollingstone-park.de.

 


Miche Hepp